§ 1 Name, Farben und Sitz

Der Verein wurde am 16.07.1907 in Kirn/Nahe gegründet. Er nennt sich nach der Neugründung vom 21.11.1945: Verein für Rasenspiele 07 Kirn e.V.

Die Vereinsfarben sind: schwarz und weiß.

Sitz des Vereins ist: Kirn an der Nahe.

 

§ 2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Bereich des Sports, und zwar insbesondere durch die Pflege und Förderung des Fußballsports.

 

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss und Auflösung des Vereins. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden: wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen oder grober Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins, wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung, wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens, wegen unehrenhafter Handlungen. Der Bescheid über den Ausschluss ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

 

§ 5 Beiträge

Der monatliche Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

 

§ 6 Stimmrecht und Wählbarkeit

1. Stimmberechtigt sind alle anwesenden, volljährigen Vereinsmitglieder. 2. Wählbar sind alle volljährigen Vereinsmitglieder.

 

§ 7 Maßregelungen

Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen des Vorstands, der Abteilungen, des Trainers und des Jugendausschusses verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden: Verweis, zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Spielbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins, insbesondere ein Platzverbot. Der Vorstand kann die sofortige Wirksamkeit dieser Maßregelungen anordnen.

 

§ 8 Rechtsmittel

Gegen die Ablehnung der Aufnahme, gegen einen Ausschluss, sowie gegen eine Maßregelung ist EINSPRUCH zulässig. Dieser ist innerhalb 2 Wochen vom Zugang des Bescheides gerechnet beim Vorstand einzureichen. Über den Einspruch entscheidet der Vorstand endgültig.

 

§ 9 Organe

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet alle 2 Jahre statt.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 3 Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es a) der Vorstand beschließt oder b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt.

4. Die Einberufung der Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand, und zwar durch Veröffentlichung in den Vereinsaushängekästen und in der Allgemeinen Zeitung sowie in der Kirner Zeitung. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von 2 Wochen liegen.

5. Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten:

a) Bericht des Vorstandes

b) Kassenbericht und Bericht des Kassenprüfers

c) Wahl eines Versammlungsleiters

d) Aussprache, Entlastung des Vorstandes

e) Wahlen, soweit diese erforderlich sind

f) Beschlussfassung über die vorliegenden Anträge

6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

7. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern gefasst. Bei Stimmgleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von Zweidritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden.

8. Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden. Gegenstand einer solchen Beschlussfassung können nicht Satzungsänderungen sein.

9. Abstimmungen erfolgen offen. Auf Antrag hat eine geheime Abstimmung zu erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zustimmt.

10. Die Mitgliederversammlung leitet der 1. oder 2. Vorsitzende. Er bestimmt den Protokollführer.

11. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben ist.

 

§ 11 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem 1., 2. und 3. Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Vorstandsmitglied für Rechtsangelegenheiten, dem Geschäftsführer sowie dem Jugendausschussvorsitzenden.

2. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinschaftlich.

3. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören:

a) Leitung des Vereins und Führen der laufenden Geschäfte

b) Organisation und Leitung des Wettkampfspielbetriebes

c) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

d) Bewilligung von Ausgaben

e) Aufnahme, Ausschluss und Maßregelung von Mitgliedern

f) Erledigung von dringenden Angelegenheiten, die nicht ohne Nachteil für den Verein bis zu einer Mitgliederversammlung aufgeschoben werden können.

4. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die insbesondere regelt:

a) Einberufung und Leitung der Sitzungen des Vorstandes,

b) Protokollierung der Beschlüsse,

c) Beschlussfähigkeit des Vorstandes,

d) Aufgaben der Mitglieder des Vorstandes,

e) Berufung von Beiräten.

 

§ 12 Wahl des Vorstandes

1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

2. Der Vorstand wird auf 2 Jahre gewählt. Bis zur Wahl eines neuen Vorstandes bleibt der alte Vorstand im Amt.

3. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu berufen.

 

§ 13 Ausschüsse

1. Für den Jugendsport wird ein Jugendausschuss gebildet. Ihm obliegt im Einvernehmen mit dem Vorstand die Regelung der sportlichen Angelegenheiten im Jugendfußball. Der Jugendausschuss besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und den Beisitzern. Der stellvertretende Vorsitzende und die Beisitzer werden vom Vorstand im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden des Jugendausschusses berufen. Dem Jugendausschuss sollen mindestens 6 Beisitzer angehören, wobei für jede gemeldete Mannschaft ein Beisitzer gestellt werden soll.

2. Zur Überwachung der finanziellen Belange des Vereins wird ein Finanzausschuss gebildet. Dem Finanzausschuss gehören mindestens drei Personen, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden, sowie der Schatzmeister an. § 12 Nr.2 und Nr.3 gelten entsprechend. Die Mitglieder des Finanzausschusses wählen einen Vorsitzenden. Der Finanzausschuss berät den Vorstand in finanziellen Angelegenheiten. Dem Finanzausschuss ist auf dessen Anforderung Einsichtnahme in sämtliche Unterlagen, die Auswirkungen auf die Finanzen des Vereins haben (insbesondere Verträge, Kontoauszüge, Steuerbescheide, Registereinträge), zu gewähren. Für Verpflichtungs- oder Verfügungsgeschäfte, die ein finanzielles Volumen von insgesamt 5.000,- Euro übersteigen, ist die vorherige ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Finanzausschusses erforderlich.

3. Der Vorstand kann bei Bedarf auch für sonstige Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder er beruft. Der Vorstand kann von ihm berufene Ausschussmitglieder jederzeit abberufen.

 

§ 14 Kassenprüfung

Die Kasse des Vereins wird alle zwei Jahre durch einen vom Vorstand beauftragten Steuerberater geprüft. Dieser erstattet der Mitgliederversammlung einen Bericht und schlägt bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes vor.

 

§ 15 Ehrungen

1. Der Vorstand kann für langjährige Mitgliedschaft im Verein Ehrungszeichen verleihen.

2. Zum Ehrenmitglied kann durch den Vorstand ernannt werden, wer mindestens 50 Jahre dem Verein als Mitglied angehört und sich in dieser Zeit um den Verein besonders verdient gemacht hat.

 

§ 16 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es:

a) der Vorstand mit einer Mehrheit von ¾ aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder

b) von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde. Die Einberufungsfrist beträgt 1 Monat.

3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen. Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 50 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von Dreiviertel der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern beschlussfähig ist.

4. Die Versammlung beschließt über die Art der Liquidation und die Verwendung des verbleibenden Vermögens unter Berücksichtigung der Bestimmungen des § 17.

 

§ 17 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurückerhalten. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an die Stadt Kirn. Es darf von dieser nur für steuerbegünstigte Zwecke verwendet werden. Der künftige Beschluss der Mitgliederversammlung über die Verwendung des Vereinsvermögen darf erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

Beschlossen durch die Mitgliederversammlung am 20.05.2009 in Kirn.

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